Symptome der Hyperhidrose 

 

Die Symptome vom starkem Schwitzen können sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Einige der Betroffenen schwitzen ständig, während andere nur spontane Schweißausbrüche bekommen. Körperlich ist die Hyperhidrose relativ harmlos, wobei sie große psychologische Auswirkungen haben kann. Bei manchen Menschen handelt es sich um eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen und sie schwitzen am ganzen Körper, während bei anderen der Schweiß nur an entsprechenden Stellen auftritt. Hierbei sind besonders die Hände, die Füße und die Achselhöhlen betroffen. Dies sind die Stellen, wo die Schweißproduktion durch emotionale Reize hervorgerufen wird. Vor allem unter den Achseln kann der Schweiß plötzlich austreten und am Körper herunterrinnen. Anzeichen des Schwitzens können zudem auch an den Oberschenkeln und in einigen Fällen auch im Gesicht auftreten.

 

Unterschiede hinsichtlich der Symptome gibt es auch hinsichtlich der Stärke des Schweißflusses. Einige Betroffene leiden nur vom tropfendem Schweiß und durchnässten Klamotten, was allerdings nur selten vorkommt. Bei allen Formen der Hyperhidrose ist das übermäßige Schwitzen ein Grundsymptom. Dabei tritt der Schweiß aus allen Hautporen und verursacht nasse Flecken auf den Klamotten oder in den Schuhen.

 

Aufgrund der unangenehmen Symptome der Hyperhidrose leiden sehr viele Menschen dermaßen, dass sie oft unter sozialer Isolation leiden. In erster Linie handelt es sich dabei um Menschen, die sehr stark an den Händen schwitzen. Sollten jedoch die Füße von übermäßigem Schwitzen betroffen sein, so kann es durch die nassen Schuhe auch zu Warzen und Pilzinfektionen kommen.

 

Grundsätzlich ist die Hyperhidrose individuell und dennoch gibt es bei allen Betroffenen eine Gemeinsamkeit. Dies ist vor allen Dingen die psychische Belastung, die manchmal unerträglich sein kann. Damit verbunden ist der steigende Leidensdruck. Hinsichtlich der Symptome des übermäßigen Schwitzens berichten die Betroffenen wie folgt:

 

  • Man bekommt plötzliche Schweißattacken
  • Unangenehmer Feuchtigkeitsfilm, der sich auf der Haut gebildet hat
  • Vom Körper tropft Wasser bzw. der Schweiß ab
  • Große Schweißflecken, die sich unter den Achseln bilden
  • Durchgeweichte Schuhe (vor allem im inneren der Schuhe)
  • Nasse Oberbekleidung
  • Man kommt ohne Grund ganz schnell ins Schwitzen, auch wenn die Außentemperatur nicht

hoch ist oder es keinen Stress und Aufregung gibt.

  • Man verzichtet auf den Kontakt mit anderen Menschen.
  • Es bilden sich Salzränder an der Bekleidung.

 

Trotz der genannten Symptome kannst du dir Abhilfe schaffen und zahlreiche Methoden zur Selbsthilfe hier im Blog gegen Schweiß entdecken. Neben den Symptomen muss der Arzt natürlich auch einige Tests durchführen, um festzustellen, ob es sich auch tatsächlich um Hyperhidrose handelt. Aufgrund der Anamnese und der Berichte des Patienten kann der Arzt die Areale der übermäßigen Schweißbildung näher bestimmen. Damit wird auch eine familiäre Veranlagung zu dieser Krankheit auffällig. Der Arzt kann des Weiteren auch einen Minor-Test durchführen, falls der Betroffene keine Jodallergie hat, um eine genauere Bestimmung zu erreichen.

Damit die lokale Bestimmung der Hyperhidrose erfasst wird, bestreicht der Arzt die betroffenen Körperstellen mit einer Jodlösung und bestreut sie mit Stärkepulver, nachdem sie getrocknet sind. Jene Stellen, an denen eine verstärkte Schweißbildung besteht, werden sich schwarz verfärben. Es besteht auch ein sogenannter modifizierter Minor-Test nach Aschenbach. Bei diesem Test wird stärkehaltiges Papier eingesetzt, wobei es mit Jodkristallen versehen ist.

 

 

 

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