Archiv für den Monat: Oktober 2007

Bundesopiumstelle genehmigt zum ersten Mal Hanf gegen multiple Sklerose

Vor einigen Wochen erlaubte die Bundesopiumstelle in Bonn zum ersten Mal die Ausgabe von Cannabis (im Volksmund besser als Hanf bekannt) an einen Patienten, der unter multipler Sklerose leidet. Dass die Verwendung von Hanf als wirksames Medikament zunehmend und auch öffentlich diskutiert wird, wurde kürzlich auf der „4th Conference on Cannabinoids in Medicine“ in Köln deutlich. Demnach scheint die Anwendung von Hanf weitere klinische Forschungen zu rechtfertigen. Allein, das Potenzial der 70 verschiedenen aus Hanf isolierten Substanzen verweist nicht nur auf zukünftig profitable Märkte für die Pharmaindustrie. Forschungsergebnisse aus Kalifornien, England, Italien und der Schweiz markieren auch die Gratwanderung zwischen therapeutischem Neuland und einer im nationalen Einzelfall „flexiblen“ Ausgestaltung der Illegalität.